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Ob die Rechenkünste der HSH NORDBANK den Kaufpreis drücken?

Auf Geheiß der EU müssen sich die Eigentümer bis Februar 2018 von ihrer HSH NORDBANK trennen. Ein Prozess, der nicht nur beim DSGV, sondern auch bei zahlreichen Sparkassen seit langem für Unruhe sorgt, nicht nur, weil die aktuell kolportierte Kaufsumme von 200 Mio. € geradezu ein Witz ist. Denn es waren vor allem die Sparkassen, die z. T. gigantische Teile ihres Depot A-Geschäftes wg. vermeintlicher hoher Bonität des Schuldners HSH in Papiere der Landesbank gesteckt haben und jetzt vermutlich schwer dafür bluten müssen. Apropos Rechnen: Wenn man sich auf der Homepage der Bank unter dem Stichwort 'Eigentümer/Organisation' die Verteilung der Anteile ansieht, kommt man arg ins Grübeln: Hat die HSH etwa 105,1 % Anteile ausgegeben? Nein, hat sie nicht. Denn die insgesamt fünf Anteilseigner (++ Hansestadt HH hält 11,91 % ++ HSH Finanzfonds AöR 71,68 % ++ Land Schleswig-Holstein 10,56 % und der ++ Sparkassenverband Schleswig-Holstein 5,85 %) halten 100 % an der HSH Beteiligungs Management GmbH, die wiederum mit den neun Trusts von J.C.Flowers, die ihrerseits 5,1 % halten, 100 % der HSH NORDBANK AG in Besitz haben. – Genial eindeutige Darstellung, oder?

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