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blau direkt: Landgericht Düsseldorf folgt 'k-mi'-Argumentation

Im Einstweiligen Verfügungsverfahren, sehr verehrte Leserin, sehr geehrter Leser,  zwischen der 'kapital-markt intern' Verlag GmbH und dem Maklerpool blau direkt GmbH & Co. KG wegen falscher Behauptungen trafen sich am 19.12.2018 die Streitparteien zur mündlichen Verhandlung am Landgericht Düsseldorf (AZ. 12 O 280/18), um die endgültigen (Beweis-)Karten auf den Tisch zu legen. High Noon im Gerichtssal :  "Bis das Fell vor meinem Kamin liegt", so die unverblümte Kampfansage im Vorfeld des Termins von blau direkt-Geschäftsführer Oliver Pradetto per Giftpfeil direkt auf 'k-mi' geschossen, der zugleich "die Zeit für Spielchen ist zu Ende" ausrief. Zuvor hatte sich Pradetto bereits in einem eigenen Youtube-Beitrag ausführlich in einer "Stellungnahme zu kritischer Berichterstattung" darüber ausgelassen, was angeblich alles an unserer Presseaufklärung in Sachen blau direkt inhaltlich falsch sein soll. Wir sind auf diese hanebüchenen Vorhaltungen bereits ausführlich in 'k-mi' 45/18 eingegangen. Denn mit diesen entlarvte sich Pradetto höchst peinlich abermals aufs Neue dabei, wie er offensichtliche eigene Versäumnisse bei gesetzlich normierten Pflichten der Publizität von Geschäftsberichten nicht einsehen will bzw. – was vielleicht noch schlimmer ist – als Lappalien herunterzuspielen versuchte. Die Einordnung als geringfügigen formalen Verstoß bei der fortgesetzten Verletzung einer gesetzlichen Verpflichtung legt das zweifelhafte Rechtsempfinden von blau direkt offen, was durch die Verletzung der Meldevorschriften bezüglich des Erstwohnsitzes von Pradetto im Jahr 2016 seine Fortsetzung findet. Kurioserweise dokumentierte blau direkt des weiteren selbst auf der eigenen Homepage flankierend einen erheblichen Bonitätsabfall bei Pradetto in den Jahren 2013-2016. In der Sache gab das Landgericht nun zu erkennen, das Pradetto in seiner Videobotschaft zwar in Bezug auf 'k-mi' Meinungsäußerungen tätige, die allerdings jeglicher sachlichen Rechtfertigung entbehren, weil die Berichterstattung von 'k-mi' durchweg berechtigt war und gerade nicht – wie Pradetto behauptete – schlecht recherchiert oder gar wissentlich falsch war. Die Urteilsverkündung erfolgt am 16.01.2018. Wir werden Sie über die Entscheidung zeitnah informieren.

'k-mi'-Fazit: blau direkt spricht gerne von einem Kampagnen-Vorwurf, um so vermutlich von den eigenen Verfehlungen plump ablenken zu wollen. Was wir dabei allerdings keinesfalls akzeptieren können, sind wiederholte verleumderische und geschäftsschädigende Anschuldigungen 'k-mi' betreffend, deren Äußerung blau direkt bereits 2015 untersagt wurden (LG Düsseldorf, AZ. 23 O 66/15). Derzeit lässt 'k-mi' neu vorgetragene Anschuldigungen im Hinblick auf einen Verstoß gegen die Verfügung aus 2015 im Rahmen eines Ordungsverfahrens gerichtlich klären. Im Jahr 2019 werden wir sicherlich wissen, wessen Fell vor dem Kamin landet. 'k-mi' ist sehr zuversichtlich, dass wir Ihnen als einziges Medium der Branche gravierende Verfehlungen bei blau direkt objektiv richtig aufgedeckt haben, und wir mutig und unabhängig genug sind, ungeschminkt darüber zu berichten.

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