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Gewinn-Mitnahme: 21 % nach vier Monaten sichern

Den größten Firmenzukauf in der Unternehmensgeschichte gab im Januar Kontron (ISIN: AT0000A0E9W5) bekannt. Der im österreichischen Linz angesiedelte IT-Konzern übernimmt vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden 59,4 % der Anteile von Katek.

Der nächste Schritt wäre dann ein Pflichtangebot für die verbleibenden Katek-Anteile an die Aktionäre. Bis März soll die Transaktion abgeschlossen sein. Der Preis für den Zukauf: Etwa 130 Mio. EUR oder 15 EUR je Katek-Aktie. Der Zukauf von etwa 750 Mio. EUR an Umsatz und die Positionierung im Bereich Steuerungselektronik für Solaranlagen und Ladelösungen für E-Fahrzeuge könnte die bereits bestehende Produktpalette von Kontron gut ergänzen und die Profitabilität erhöhen, analysiert die Erste Group.

Kontron geht für das laufende Jahr jetzt von einem Geschäftsvolumen von 1,9 Mrd. (vorher: 1,4 Mrd.) EUR aus und peilt einen Nettogewinn von 100 Mio. (vorm. 87 Mio.) EUR an. Warburg geht nach wie vor von einem erreichbaren Kursziel von 27 EUR aus und hält an der Kaufempfehlung fest. Möglich, dass die Analysten recht behalten. Allerdings stört uns an Katek die geringe Ertragsstärke: In '22 lag der Nettoverlust bei 6,6 Mio. EUR und für '23 wird nur ein geringer Wert von 1,8 Mio. EUR (Warburg) erwartet. Ob es gelingt, die Marge bis '25 markant zu steigern und ob die Eingliederung und Zusammenführung der Unternehmensteile funktioniert, ist ungewiss.

Historisch betrachtet führen allerdings nur die wenigsten Firmenübernahmen zu einer dauerhaften Wertsteigerung. Jedenfalls steigt erst einmal die Verschuldung von Kontron deutlich an. Erstmals hatten wir den Wert in 'finanztip' 37/23 bei einem Kurs von 18,51 EUR vorgestellt. Nach einer Haltedauer von nur vier Monaten liegt der Nebenwert bereits mit 21 % im Gewinn. Wir raten vorsichtshalber zu einem Teilausstieg mit der ersten Hälfte der Positionen. Für den Restbestand bitte eine neue Stoppmarke bei 21 EUR einrichten und auf weiter steigende Kurse setzen!

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