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Heute ist nach sündhaft teurem Kampf die HSH Nordbank

HSH NORDBANK

als Fusionskind aus Hamburgischer Landesbank und Landesbank Schleswig-Holstein


2. Juni 2003, 11.27/h               28. November 2018, 12.30/h

 

von der Bildfläche verschwunden. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel und die Kieler Finanzministerin Monika Heinold geben bekannt, dass die Landesbank aufhört zu existieren und Teile von ihr als Privatbank Hamburg Commercial Bank wieder aufleben. Der Tod wurde von der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vorbestimmt, die die staatliche Beihilfe der Träger nach der existentiellen Krise 2008 nur genehmigte, wenn die Bank anschließend privatisiert werde.

Wirtschaftlich verantwortlich für den Tod sind nach Aussagen mehrerer Untersuchungsausschüsse neben Reederei-Managern Bankvorstände sowie Landesregierungen und Länderparlamente, die in den Jahren von 2003 bis 2011 in Schleswig-Holstein und Hamburg amtiert haben.

Bis heute steht immer noch nicht fest, welche Summen von Steuergeldern vernichtet wurden. Experten rechnen mit einem Betrag zwischen 13 und 16 Mrd. € - aufgeteilt zu gleichen Teilen auf Hamburg und Schleswig-Holstein.

Inwieweit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, ist derzeit noch unklar.

 

Stellvertretend für unzählige enttäuschte Steuerzahler, die es als ihre

staatsbürgerliche Verpflichtung ansehen,  Jahr für Jahr 

in der Erwartung, dass die Lohnabzüge sinnstiftend dem Gemeinwohl zu Gute  

kommen und nicht auf dem Altar unfähiger Abzocker landen,

 

Dr. Axel J. Prümm

Chefredakteur von 'Bank intern'

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