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140 % Rendite in zwei Jahren, da lohnt sich jetzt der Ausstieg

++ Zum Kurs von etwa 3 € konnten unsere Leser in die spekulativen Aktien der Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113) einsteigen (vgl. 'finanztip' 48/16). Nach der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzanstieg von 100 % erreichte der Aktienkurs des Unternehmens mit aktuell etwa 5,80 € ein neues Rekordhoch. Der Kursgewinn in etwa einem Jahr beträgt damit mehr als 90 % und wir raten zu einem Komplettausstieg. Endgültige Zahlen werden im April veröffentlicht  ++ Nachdem wir mit den Aktien Finnair und Lufthansa bereits ansehnliche Gewinne eingeflogen haben, raten wir jetzt auch bei einer weiteren Airline-Aktie zum Ausstieg. Im 'finanztip' 03/16  stellten wir die Aktie der Singapore Airlines (ISIN: SG1V61937297) vor und rieten bei einem Kurs von 6,50 € zum Kauf. Argumente waren für uns vor allem die hohe Solidität und die attraktive Dividendenrendite von damals etwa 4,5 %. Anleger erzielten zusätzlich zur Verzinsung noch einen kleinen Kursgewinn von ca. 9 %. Da das Management die Dividendenzahlung 2017 allerdings zurückgefahren hat, sehen wir keinen Grund mehr, an unserem Engagement festzuhalten. Wir würden aufgrund des inzwischen kaum mehr vorhandenen Kurspotenzials aussteigen und den Gewinn in den Hangar bringen  ++ Ein Leser aus Oberhausen hat noch ein Konvolut aus internationalen Aktien in seinem Depot und möchte wissen, ob das Potenzial bei den Werten inzwischen ausgeschöpft ist und ob sich eventuell eine Gewinn-Mitnahme anbieten würde. Gewinne mitnehmen würden wir jetzt bei den Aktien der Nabaltec-Gruppe (ISIN: DE000A0KPPR7). Der Anbieter von Füllstoffen für die Elektronikindustrie konnte im dritten Quartal ein Umsatz- und Ertragsplus von 6,6 bzw. 33,6 % veröffentlichen. Die Aktie bewegt sich derzeit ebenfalls in der Nähe ihres Rekordhochs. Porträtiert hatten wir die Gesellschaft im 'finanztip' 25/16 und rieten, bei Kursen um 12 € einzusteigen. Wer der Empfehlung gefolgt ist, kann jetzt einen Kursgewinn von etwa 140 % zuzüglich einer kleinen Dividendenrendite in Sicherheit bringen. Wir halten das Potenzial für die Aktien derzeit ausgeschöpft und realisieren deshalb den Ertrag  ++ Ebenfalls in keinem der bekannten Indizes vertreten ist die Aktie des in Landsberg angesiedelten Elektronikkonzerns Fortec Elektronik (ISIN: DE0005774103). Das kleine, aber sehr solide und ertragsstarke mittelständische Unternehmen hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 78,5 und einem Jahresüberschuss von 4,26 Mio. € abgeschlossen und damit wieder einmal bewiesen, dass es vor allem in attraktiven Nischen Wachstumschancen gibt. Während die meisten Unternehmen im Mai/Juni eine Ausschüttung tätigen, zahlt Fortec bereits im Januar/Februar die stetig fließende Dividende von 0,60 € je Aktie. Unser Einstandskurs von 9,35 € je Aktie aus 'finanztip' 45/12 bedeutet eine jährliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals von 6,4 %. Wir sehen keinen Anlass, an unserer vor rund fünf Jahren getätigten Beurteilung etwas zu ändern. Fortec hat unserer Einschätzung nach einen Dauerplatz in einem Depot verdient. Die Bilanzrelationen sind bei einer Eigenmittelquote von 69 % sehr solide. Das Papier bleibt deshalb ein wichtiger Dividendendynamo. Weitere Nebenwerte wie die Aktien von Accell Group (ISIN: NL0009767532), Andritz (ISIN: AT0000730007), Admiral Group (ISIN: GB000B02J6398) und Leifheit (ISIN: DE0006464506) sollten ebenfalls gehalten werden. 

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