Bei der Mitsubishi UFJ Financial Group Inc., der Emittentin unseres Bonds der Woche, ist das Risiko, dass das riesige japanische Bankinstitut seine Verbindlichkeiten nicht bedienen kann, gering. Mitsubishi UFJ gehört zu einer der mächtigsten Firmengruppen in Japan (rd. 535 Mrd. USD Umsatz, ca. 10 % des japanischen Bruttoinlandsproduktes), zu der auch der gleichnamige Autokonzern gehört. Die Emittentin ist größter Finanzkonzern Japans und gleichzeitig eine der größten Banken der Welt.
Aber Negativzinsen sind aber auch für dieses Finanz-Dickschiff ein Problem. Die Bank of Japan hatte vor rund einem Jahr einen Negativzins von 0,1 % auf bestimme Einlagen von Geschäftsbanken eingeführt. Das allgemeine Zinsniveau sank. So meldete Mitsubishi UFJ jüngst Rückgänge bei den Netto-Zinseinkommen. In Zahlen: Das Netto-Zinseinkommen sank im vergangenen Quartal um 8 % auf 1,47 Billionen Yen (12,1 Mrd. €). Trotzdem schafften es die Japan-Banker, den Quartalsertrag im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 % auf 296,4 Mrd. Yen (2,4 Mrd. €) zu steigern.
Die Mega-Bank will am Anleihemarkt jetzt insgesamt 2,5 Mrd. USD in drei Bond-Tranchen aufnehmen. Sie bietet Anlegern aktuell einen fünfjährigen 2,998-%- (ISIN: US606822AL88) und einen zehnjährigen 3,677-%-Bankenbond (ISIN: US606822AN45) sowie einen fünfjährigen Floater (ISIN: US606822AK06) mit einem 0,92-%-Zuschlag auf den Drei-Monats-Libor USD (3ML) an. Der 3ML in USD steht zurzeit bei 1,05344 % (21.02.17) mit deutlich steigender Tendenz. Der Mindesteinsatz ist bei allen drei Bonds mit 2.000 USD anlegerfreundlich. Wir heben das zehnjährige Mitsubishi-Papier als unseren Bond der Woche hervor – höheres Zinsniveau in Relation zu anderen vergleichbaren mit A von Standard & Poor's (S&P) gerateten Bonds mit zehnjähriger Laufzeit!
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