Die hep-Gruppe bringt mit ihrem HEP – Solar Green Energy Impact Fund 1 (HEP – Impact Fund 1) ihren ersten Klimaschutzfonds, der nach der SFDR-Richtlinie als Artikel 9 klassifiziert wird, in den Vertrieb. Das Angebot unterstützt das globale Anliegen der CO2-Minderung mit dem Ziel, den globalen Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Gesellschaft ist ein geschlossener inländischer Publikums-AIF. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und Verwalten sowie die Veräußerung von Anteilen an anderen Spezial-AIF und Objektgesellschaften im Bereich Photovoltaikanlagen. Mit dem HEP – Impact Fund 1 beteiligt sich somit der Anleger am Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien. Um das Ziel von 1,5 Grad zu erreichen, muss entsprechend des aktuellen World Energy Transition Outlook der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung, ausgehend von 25 % in 2018, auf 65 % im Jahr 2030 und 90 % im Jahr 2050, gesteigert werden. Damit werden primär Windenergie und Photovoltaik zur dominierenden Stromquelle, die aktuell bereits zu 28 % den weltweiten Strombedarf decken. Der jährliche Zubau von Photovoltaik muss nach Einschätzung der Branchenexperten im Mittel auf über 400 GW steigen, gegenüber 133 GW in 2021, was einer Steigerung um den Faktor 3,3 entspricht.
IRENA leitet daraus weltweit betrachtet Gesamtinvestitionen von mehr als 25 Bio. USD im Zeitraum 2021–2050 beim Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung ab. Die benötigten jährlichen Investitionen alleine in Photovoltaik im Zeitraum 2021–2030 werden auf 338 Mrd. USD kalkuliert, was den extrem hohen Kapitalbedarf aufzeigt. Inzwischen stellt Photovoltaik in den meisten Ländern bereits die kostengünstigste Option für den Ausbau neuer Stromkapazitäten dar. Die mittleren gewichteten weltweiten Stromgestehungskosten neuer PV-Großanlagen konnten ausgehend von 41,7 Cent/kWh im Jahr 2010 auf 4,8 Cent/kWh im Jahr 2021 gesenkt werden, was einer Kostenreduktion von rund 88 % entspricht und die erreichte hohe Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen untermauert. Dafür spricht auch, dass Solarmodule nur vier bis acht Monate betrieben werden müssen, um ihre produktionsbedingten Emissionen zu kompensieren, bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa 25 bis 30 Jahren.
Bei der hep-Gruppe handelt es sich um ein inhabergeführtes Unternehmen, das seit 2008 als internationaler Spezialist für die Entwicklung, den Bau und Betrieb von Solarparks mit einer aufgebauten Kapazität von 1.300 MWp (inkl. der entwickelten Projekte in der Bauphase) am Markt tätig ist. Rund 200 Mitarbeiter sind in Deutschland, USA, Japan und Kanada vor Ort tätig. hep produzierte mit 28 Parks, die im eigenen Betrieb stehen, 66.534 MWh in 2021 an sauberem Solarstrom. Mit dieser Menge ließen sich über 18.500 deutsche Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Die Kapazitäten der bisher aufgebauten Solarparks verteilen sich auf: ++ USA 813,4 MWp ++ Kanada 177,1 MWp ++ Japan 141,5 MWp ++ England 84,8 MWp und ++ Deutschland 83,2 MWp. Der Anbieter verfügt somit über die Expertise als klassisches Solarunternehmen als auch das notwendige Know-how im Investmentbereich. Der hep-Track Record lässt sich an der Leistungsbilanz 2020 der Gruppe ablesen: Seit 2008 legte der Anbieter insgesamt 15 Beteiligungen auf. Vor Einführung des KAGB einen Projektentwicklungsfonds und drei Beteiligungsangebote, seit 2015 kamen vier Publikums-AIF und sieben Spezial-AIF noch hinzu. Alle Beteiligungen entwickeln sich weitestgehend plangemäß, womit hep eine hohe Kompetenz im Bereich Photovoltaik und hier insbesondere auch für die deutschen Investoren unter Beweis stellen konnte.
Thorsten Eitle, Vorstandsvorsitzender der HEP Kapitalverwaltung AG, stellt das Konzept des Angebotes vor: "Beim HEP – Impact Fund 1 beteiligen sich Anleger an nachhaltigen Investitionen mit einem Umweltziel von mindestens 75 % in Wirtschaftstätigkeiten, die nach der EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig einzustufen sind. Durch die Investition wird eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen je Einheit erzeugter Energie über den Lebenszyklus der Photovoltaikanlage erreicht und somit ein wichtiger Beitrag zur geplanten Klimaneutralität geleistet.“ Die Beteiligung sieht als nachhaltiges Investitionsziel den Aufbau von Produktionskapazitäten regenerativer Energie über Zielfonds (Spezial-AIF) vor, die entweder direkt einen Solarpark oder Projektrechte an einem Solarpark-Projekt halten. Die Investitionen sind beschränkt schwerpunktmäßig auf die drei der vier weltweit größten Solarmärkte USA, Japan sowie EU (insbesondere Deutschland) und darüber hinaus auf Kanada und mit optional maximal bis zu 15 % des Kapitaleinsatzes auf Südostasien (insbesondere Indonesien, Malaysia, Vietnam, Kambodscha, Philippinen, Südkorea sowie Lateinamerika (insbesondere Mexiko, Chile, Kolumbien und die Länder der Karibischen Gemeinschaft), womit eine sehr breite Streuung erreicht wird. Außerdem befinden sich die Projekte überwiegend in politisch stabilen und wirtschaftlich attraktiven Märkten, was zur Risikominimierung beiträgt.
In den wichtigen Investitionsländern partizipiert die Beteiligung u. a. von ++ langfristig festgelegten Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements – PPAs) und steuerlichen Vergünstigungen ("Tax Equity") in den USA ++ der Verpflichtung zur Klimaneutralität in Kanada, wo sich innerhalb von drei Jahrzehnten die Wind- und Solarkapazitäten fast verzehnfachen müssen ++ zwei Vergütungsmodellen mit gesetzliche Einspeisevergütung (EEG) und Direktabnahmeverträgen zwischen Stromanbieter bzw. -abnehmer (PPAs) in Deutschland und ++ einer japanischen Regierungsdoktrin, die die Kraft der Sonne zur Hauptenergiequelle für die Stromerzeugung erklärt hat. Jede Investitionsentscheidung wird anhand der Good-Governance-Policy der HEP Kapitalverwaltung AG bewertet. Darüber hinaus werden alle Photovoltaikanlagen von einem externen Bewerter begutachtet. Die KVG der Zielfonds beauftragt hierfür eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, so dass auch von unabhängiger Seite eine Kostenabschätzung erfolgt. Die Investitionen erfolgen mit 70 bis max. 85 % in Fremdwährungen mit entsprechenden Währungsrisiken, die durch den Fokus auf wichtige Industrieländer minimiert sein dürften. Die Fondsgesellschaft nutzt über die Aufnahme von Darlehen bis zur Höhe von 150 % bzw. auf Zielfondsebene bis zur Höhe von 300 % des Kapitals die Hebelwirkung der Fremdfinanzierung, was gewisse Risiken mit sich bringt, andererseits auch zur Renditesteigerung beitragen soll. Das Angebot ist als Blindpool konzipiert. Mit Seed Investment, einem Solar Liberty Portfolio mit den Projekten ++ Pembroke (ca. 11,9 MWp DC) ++ Ashvill (ca. 11,6 MWp DC) ++ Brockport (ca. 5,6 MWp DC) und ++ Portland (ca. 11,7 MWp DC) stehen die ersten Solarprojekte in den USA mit insgesamt 40,8 MPp/DC inzwischen fest. Daneben verfügt der Anbieter über ca. 5,3 GW gesicherte Projekte in seiner Pipeline, so dass ein ausreichender Produktzugang verfügbar ist. Besonderheiten des Angebotes sind neben der kurzen Kapitalbindung mit sechs Jahren auch die Mindestbeteiligung von lediglich 5.000 €, was zur Zielgruppenerweiterung auf jüngere Kunden und zu deren besseren Diversifikation beitragen sollte.
Der Anbieter setzt bei seinem Konzept auf Profit-Sharing. Die KVG hat demnach Anspruch auf eine zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung, wenn die Anleger Auszahlungen in Höhe ihrer geleisteten Einlagen und darüber hinaus Auszahlungen in Höhe einer durchschnittlichen jährlichen Verzinsung von 5 % bezogen auf ihre geleisteten Einlagen erhalten haben. Danach steht der KVG eine erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von 50 % aller weiteren Auszahlungen aus Gewinnen des AIF zu, womit eine Interessengleichheit zwischen Anleger und Anbieter geschaffen wird. Als Gesamtrückfluss prognostiziert das Angebot im Basisfall 5 % p.a. IRR und eine Gesamtausschüttung von 132,8 %, so dass hier Investitionsanreize bestehen.
'k-mi'-Fazit: Beim HEP – Impact Fund 1 handelt es sich um einen Klimaschutzfonds mit hoher Diversifikation auf unterschiedliche Industrieländer und Währungen in die attraktive Anlageklasse Photovoltaik, die eine wesentliche Energiequelle der Zukunft und damit ein Schlüssel zur geplanten Klimaneutralität darstellt. hep verfügt darüber hinaus über hohe Marktkompetenz und ein erfahrenes Management bei Photovoltaikanlagen, womit der Kurzläufer zur Beimischung sehr gut geeignet erscheint.