Die traditionelle Portfoliozusammensetzung, bestehend aus 60% Aktien und 40% Staatsanleihen, hat sich in der Vergangenheit als verlässliche Strategie etabliert. Ausgehend von dynamischen Kapitalmärkten mussten derartige Portfolios jedoch im Jahr 2022 verglichen mit der Finanzmarktkrise 2008 die größten Verluste hinnehmen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, wobei insbesondere eine gestiegene Korrelation zwischen den Anlageklassen und eine daraus resultierende eingeschränkte Diversifikation als Schlüssel- faktoren identifiziert werden können. Vor diesem Hintergrund nimmt die Relevanz der Portfoliotheorie von Markowitz, welche Diversifikation als wesentliches Mittel zur Renditeoptimierung bei gleichzeitiger Risikominimierung charakterisiert, zu. Dies ist folglich für Wealth Management oder Private Banking Kunden essenziell.