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Jubiläum in Hamburg: 20 Jahre Fondsrating-Tag

Zum Jubiläum "20 Jahre Fondsrating-Tag" hatte Ratingwissen-Gründer Jürgen Braatz am Mittwoch dieser Woche in die herbstliche Hansestadt Hamburg eingeladen. Jürgen Braatz betreut als Kommunikationsberater Anbieter und Vertriebe von Alternativen Investmentfonds, Vermögensanlagen, Crowdfundingangeboten und Versicherungen in Fragen der Marketingkommunikation, B2B- und B2C-Kommunikation, Positionierung, Social Media und Pressearbeit. Ratingwissen ist Mitglied des FNG, Forum Nachhaltige Geldanlagen. Mit Freddy Dutz, Expertin für SDGs, engagiert Ratingwissen sich dort im Vorstand. Das Motto des Abends, zu dem ca. 50 Gäste, u. a. 'k-mi', ins 'Pane e Tulipani' geladen waren, war mit "2024: Weniger Regeln, mehr Freiheit?" geschickt gewählt.

Mit sechs frei gehaltenen Impulsvorträgen ging man dem Thema auch im europäischen Kontext auf den Grund: Norman Wirth (AfW) gab einen aktuellen Überblick, ob z. B. bei der Retail Investment Strategy das Glas derzeit halb voll oder halbleer ist und welche Irrläufer es auf nationaler Ebene beim Thema Provisionsdeckel gibt. Mathias Grellert (Defino) nahm das Thema der "Normen nahtlos von Norman" auf und appellierte an die versammelten Branchenvertreter, beim Thema Normierungen und Standards mehr Eigeninitiative zu zeigen. Martin Klein (VOTUM) pflichtete dem u. a. mit dem Argument bei, dass selbstregulierende Standards die Chance bieten, absurde Über-Regulierungen wie die Nachhaltigkeits-Präferenz-Abfrage proaktiv den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ali Masarwah (Envestor) gab einen sehr interessanten historischen Einblick, wie das Thema von Investmentfonds-Ratings überhaupt Fahrt aufgenommen hat und worin der Unterschied zu den derzeitigen ESG-Ratings liegt. Klaus Weber (Patrizia) wagte einen Ausblick, ob die Politik eine Chance hat, der allgegenwärtigen Überregulierung im Immobiliensektor Einhalt zu gebieten. Und Stefan Löwer (G.U.B. und Cash) ging abschließend u. a. der Frage nach, ob und wie Analyse-Standards von AIF auf ELTIF übertragbar sind. Es wird bestimmt nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.

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