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Union Investment steigt bei ZBI-Gruppe ein

Durch den Erwerb von 49,9 % der Anteile an der neu gegründeten ZBI Partnerschafts-Holding GmbH durch die Union Asset Management Holding AG steigt die genossenschaftliche Finanzgruppe massiv bei der ZBI-Gruppe ein. Längerfristig ist sogar vorgesehen, den Anteil an der ZBI Partnerschafts-Holding, unter der künftig das komplette operative Geschäft der ZBI-Gruppe gebündelt wird, noch weiter zu erhöhen. Union Investment, die die Volks- und Raiffeisenbanken in der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit Fonds versorgen, plant das bestehende Angebot an offenen Immobilienfonds um den Bereich der Wohnimmobilienfonds zu erweitern. Dabei verwaltete der Fonds­­riese Ende 2016 im Bereich Immobilien bereits über 34 Mrd. €. "Die Nachfrage privater und institutioneller Kunden nach Wohnimmobilienfonds ist hoch. Wir haben daher die Entscheidung getroffen, auch im Bereich Wohnimmobilien Know-how aufzubauen und aktiv zu werden. Die Kompetenzen der ZBI Gruppe und Union Investment ergänzen sich hierfür ideal, und wir teilen die gleichen Wertvorstellungen", erläutert Hans Joachim Reinke, VV Union Investment. Und auch Peter Groner, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der ZBI Zentral Boden Immobilien AG, sieht die Zukunft rosig: "Im Bereich Wohnimmobilien decken wir seit vielen Jahren die gesamte Wertschöpfungskette ab. Mit deutschlandweit über zehn Niederlassungen sind wir über die Metropolregionen hinaus in der Lage, attraktive Investments zu realisieren. Gemeinsam mit Union Investment können wir unsere Kernkompetenz gezielt weiterentwickeln und unserem Unternehmen sehr gute Zukunftsperspektiven eröffnen." Welche Rolle jedoch der angestammte Vertrieb für die ZBI noch spielt, und wie die Anleger in den ZBI-Fonds auch künftig an attraktive Immobilien kommen und nicht hinter dem Miteigentümer Union Investment in der zweiten Reihe sitzen, fragen wir aktuell bei Peter Groner und der ZBI ab.

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