Bi – Aktuelle Themen

Alexander Wüerst präsentiert vorläufigen Jahrenabschluss der KSK Köln – und einiges mehr

Vermutlich wird die Bilanz-PK der Kreissparkasse Köln nicht nur wegen der Größe des Institutes sondern auch aufgrund der Sachkunde ihres Vorstandsvorsitzenden Alexander Wüerst gut besucht. Wüerst schafft es Jahr für Jahr, auf elegante Art und Weiser – notfalls im Rahmen der anschließenden Fragestunde der Journalisten - 'Highlights' zu offenbaren.

Die Geschäftszahlen der 25,9 Mrd. € schweren Sparkasse analysieren wir für unsere Printausgabe. An dieser Stelle wollen wir live aus der PK nur einige dieser 'Highlights' kundtun:

++ Wüerst, nebenbei bemerkt, auch Sparkassen-Obmann im RSGV, befürwortet auf Nachfrage von 'Bi' klar den Vorschlag von DSGV-Präsident Helmut Schleweis, innerhalb der S-Finanzgruppe eine Zentralbank anzusiedeln. Vor allem die Idee, diese im Lager der Sparkassen selbst zu halten, überzeugt Wüerst. Die Vorteile eines solchen Institutes macht Wüerst an der Deka fest, wobei er auch den Hinweis auf die Helaba nicht unterlässt, die "nur" zu 15 % in der öffentlichen Hand stehe und von deren Verbund-Bank-System er nur Gutes zu berichten wisse

++ auf die unlängst vom 'managermagazin' aufgestellte Behauptung, Prof. Dr. Liane Buchholz/SVWL hätte sich bereits mit dem RSGV-Präsidenten Michael Breuer auf eine Verschmelzung der beiden NRW-Verbände geeinigt, antwortete Wüerst mit einem Lächeln. Er habe es gelesen, messe dieser Behauptung aber nichts bei ("Auf absehbare Zeit wird es dazu nicht kommen.").

++ seinen Vorstandskollegen Christian Bonnen ließ Wüerst kurz vom gestrigen Spitzentreffen bei der BaFin zu MiFID II vortragen, der allerdings nur auf die zeitgleich stattfindende Pressekonferenz in Frankfurt verwies, bei der eine professorale Studie präsentiert werde, die den Anlegernutzen arg in Frage stelle

++ das Thema Großbanken-Fusion scheint Wüerst momentan (noch) nicht so recht auf dem Radar zu haben. Seine Antwort auf unsere Frage, wie er deren Sinnhaftigkeit einschätze, reduzierte sich mehr darauf, festzustellen, dass er "Respekt" habe vor dem, was es bedeute, einen solchen möglichen Entschluss praktisch auch umzusetzen.

Düsseldorf, 14. März 2019

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