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Bayerns Volks- und Raiffeisenbanken wachsen beständig weiter

Für die 236 bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken war auch 2018 ein guter Jahrgang. Wie GVB-Präsident Dr. Jürgen Gros soeben in München konstatiert, legten die Institute sowohl im Privat- wie im Firmenkundensegment zu. Dies erhöht die kumulierte Bilanzsumme um 7,5 Mrd. € (Plus 4,7 %) auf 167,6 Mrd. €.

Die deutliche Zunahme der Kundengelder zeige, so Gros,  das unverändert hohe Vertrauen der Kunden in die genossenschaftlichen Regionalbanken. Die von den Instituten verwalteten Einlagen wuchsen trotz der marktbedingt niedrigen Sparzinsen stärker als im Vorjahr. Sie stiegen zum 31. Dezember 2018 um 5,9 Mrd. € (4,8 %) auf 130,1 Mrd. €.


Den Bestand an ausgereichten Krediten konnten die bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken 2018 um 5,9 Mrd. € (6,1 %) auf 102,4 Mrd. € steigern. Wachstumsmotor war wie schon 2017 das Geschäft mit mittelständischen Kunden.

Wermutstropfen steuern indes Faktoren bei, die nicht im Machtbereich der Institute selbst liegen: So belastet die EZB-gesteuerte Zinssituation weiterhin die Institute (und deren Kunden). Das Zinsergebnis als wichtigster Ertragsbringer sank um 57 Mio. € (Minus 1,9 %). Positiv wirkte sich demgegenüber die Steigerung des Provisionsüberschusses aus, der mit 1.094 Mio. € um 64 Mio. € (Plus 6,2 %) höher ausfiel als im Vorjahr. – Details lesen Sie in 'Bank intern'.

Düsseldorf, 13. März 2019

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