Bundesbank-Vorstand Prof. Dr. Joachim Wuermeling gab gestern beim Bundesbank-Symposium 'Bankenaufsicht im Dialog' ein klares Statement ab – ohne Deutsche Bank und Commerzbank namentlich zu nennen: "Mir ist es heute aus gegebenem Anlaß wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir als Aufsicht bei Fragen von Zusammenschlüssen von Banken neutral sind". Und weiter: "Wir begleiten solche Prozesse zwar, initiieren sie aber ganz sicher nicht". Der im Direktorium der Deutschen Bundesbank für die Bankenaufsicht zuständige Wuermeling machte klar, dass sein Haus sich erst mit dem Thema Fusion von Instituten befasse, wenn ein Plan hierfür vorliege und man sich an die Bundesbank wende.
Wuermeling begrüßte die Teilnehmer des Symposiums zu Beginn seines Grundsatzreferates zum Thema `Was geht, was bleibt, was kommt? Perspektiven für den deutschen Bankensektor` mit den Worten: "Willkommen zum diesjährigen Bankensymposium. Ich freue mich, dass ich heute zum ersten Mal Ihr Gastgeber sein darf".
Hinweis von 'Bank intern': Die komplette Rede ist auf der Homepage der Bundesbank nachzulesen.
Düsseldorf, 20. März 2019
