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Deka-Verwaltungsrat schweigt zu Helaba

Gestern tagte der Verwaltungsrat der Deka unter Vorsitz von DSGV-Präsident Helmut Schleweis. Vor über einem Jahr war Schleweis mit der Idee an die Öffentlichkeit gegangen, ein Sparkassen-Zentralinstitut zu schaffen. Inoffiziell war die Rede von einer 'Super-Bank' mit einer Bilanzsumme von 700 Mrd. €. Was ist seither geschehen?

Die Helaba bekundete Interesse, von ihrem Verwaltungsratsvorsitzenden Gerhard Grandke, seines Zeichens Präsident des SGVHT, zaghaft angeboten, sich als Landesbank einbringen zu wollen. Seine Bedingung war, dass Schleweis ein konkretes Angebot "ins Schaufenster" stellt. Das scheint bis heute nicht geschehen zu sein. Kritik kam von Seiten der LBBW bzw. deren Trägern aus Baden-Württemberg. Aktuell untermauert mit dem Statement, man erkenne nicht, worin der positive Aspekt für die LBBW-Träger zu sehen sei.

Das gestrige offizielle Statement der Deka lässt diesen Punkt in der Pressemitteilung gänzlich außen vor. Lediglich Personalia werden mitgeteilt. Wobei bemerkenswert ist, dass der künftige Vertriebschef mangels EZB-Geheiß anfangs lediglich im Range eines Generalbevollmächtigten agieren wird. Schleweis wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum es ihm nicht gelungen ist, eine Person zu finden, die vom Start weg dem Anforderungsprofil der EZB genügt. Inoffiziell hören wir, dass es "an verschiedenen Punkten in der Diskussion" gewaltig "gerumst" hat.

Aus all dem kann 'Bank intern' nur den Schluss ziehen, dass es auch in diesem Anlauf nicht gelingen wird, die Deka einzubringen in ein Zentralinstitut.

Düsseldorf, 6. Dezember 2019

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