Deutsche Bank-Chef John Cryan zeigt sich "zufrieden mit unseren Fortschritten". Sein Haus hat das zweites Quartal mit einem Gewinn von schlappen 20 Mio. € nach Steuern abgeschlossen. Die Erträge des wankenden Riesen schrumpften um 20 Prozent auf 7,4 Mrd. €. Cryan führt das auf ein schwieriges Marktumfeld, Unsicherheit nach dem britischen EU-Referendum und die niedrigen Zinsen zurück. Konkret:
Das Vorsteuerergebnis in Höhe von 408 Mio. € für die Monate April bis Juni liegt zwei Drittel unter dem Wert des Vorjahres. Die harte Kernkapitalquote kletterte leicht um 0,1 Prozentpunkt auf 10,8 %. Die Erträge waren in allen Konzernsparten rückläufig – lediglich bei der Postbank gab es einen Zuwachs – allerdings sucht man hierfür nach wie vor einen Käufer.
Düsseldorf, 27. Juli 2016, 10:15 Uhr
