Die Spitzengremien des DSGV haben vergangenen Freitag in einer TelKo konferiert und versucht, eine gemeinsame Linie zu finden, um sich gegenüber der EZB bzw. BaFin im Streit um den Umbau des Sicherungssystems zu positionieren. Momentaner Stand der Diskussion ist nach `Bi`-Recherchen der Versuch, in den einzelnen Sparten spezielle Rücklagen zu bilden.
Allerdings führen erste Proberechnungen bereits zu weiteren Kontroversen. So wurden für die Landesbanken ein Zuschlag i. H. v. 900 Mio. € ermittelt. Auf die Sparkassen kämen nach dieser ersten Hochrechnung etwa 3,9 Mrd. € zusätzlicher Aufwand zu.
Streit soll nun darüber entfacht sein, ob diese Differenz aufgrund der unterschiedlichen Risikopositionen innerhalb der S-Finanzgruppe gerecht ist.
Düsseldorf, 18. Februar 2021
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