Vor der heutigen Anhörung im Untersuchungsausschuss u. a. von Ex-Wirecard-Bank-Chef Wexeler bringt Hans Michelbach/CSU die Gedanken vieler Bürger, potenziell geschädigter Aktionäre und vieler Banker auf den Punkt: „Sie alle fragen sich – und das zurecht – weshalb das Treiben bei Wirecard von den Aufsichtsbehörden nicht gestoppt wurde“. Der Ausschuss, so Michelbach, werde der Frage auf den Grundgehen, ob „die BaFin aber auch die Bundesbank anders hätten handeln müssen oder können“.
Es verstärke sich jedenfalls bei ihm der Eindruck, „dass die BaFin Hinweise nicht objektiv analysiert sondern mindestens voreingenommen bearbeitet“ habe.
