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Sparer und Banken verlieren real Tag für Tag Geld: Schäuble scheffelt Milliarden Euro aus Niedrigzins-Umfeld

Während Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen, Privat- und Geschäftsbanken, sowie Bausparkasen und Versicherer in der realen Welt Tag für Tag aufgrund der politisch gewollten Niedrigzinspolitik der EZB Geld verlieren, scheffelt der Bund, vertreten durch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Tag für Tag Millionen Euro in die Staatskasse. Nach Berechnungen von 'Bank intern' belaufen sich die Zinsgewinne pro Tag auf 81,96 Mio. €.

Diesen gigantischen Reibach macht der Bund aus Zinserträgen, die er für Staatsanleihen des Bundes kassiert. Derzeit liegen die Zinsen für Anleihen mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren im Minusbereich.

Nach Informationen aus dem Bundesfinanzministerium hat der Bund in den ersten 6 Monaten des Jahres rd. 1,5 Mrd. € Zinseinkünfte erzielt – bei einer rechnerischen Betrachtung von 183 Tagen bedeutet dies einen Zinsertrag i. H. v. 81,96 Mio. € pro Tag.

Dem gegenüber stehen Wertverluste von Sparern und institutionellen Anlegern, die ein Vielfaches dieser Einnahme ausmachen.

 

Düsseldorf, 01. August 2016, 12:00 Uhr

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