Während selbst Barack Obama seinen England-Besuch nutzte, sich vehement für den Verbleib der Briten in der EU einzusetzen, plant die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien lt. Sächsischer Zeitung (Ausg. v. 25.4.2016) für die Zeit nach dem "Kollaps des Euro". Sollte die EZB ihren Niedrigzinskurs beibehalten, malt Michael Bräuer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, ein düsteres Bild einer Enteignung von Sparern: "Auf diese mögliche Entwicklung wird sich die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien auch im Interesse ihrer Kunden vorbereiten". Das Filialnetz von derzeit 37 Standorten wird ebenso auf den Prüfstand gestellt wie die Frage, welche Zahl von Mitarbeitern notwendig ist, wenn der Kundentrend anhält, Online Banking dem Besuch der Filiale vorzuziehen. Für 2015 wurde mit rd. 4,5 Mio. € noch einmal ein respektabler Jahresüberschuss erwirtschaftet, daran wird voraussichtlich auch der Träger gebührend beteiligt.
