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Volksbank Emmerich-Rees

Wenn ein Bankleiter erklärt, man wolle (trotz politisch getriebenem Ertrags­einbruch durch den anhaltenden Niedrigzins, bzw. obwohl der finanzielle Druck aufgrund permanent gestiegener Rugulatorik-Anforderungen der Aufsicht) "eigenständig" bleiben, hat dies schon für sich genommen einen hohen Wert. Wenn diese Feststellung dann auch noch aus einer Stadt kommt, in der der maßgebliche Wettbewerber quasi zeitgleich seine Eigenständigkeit aufgibt, hat dies doppelt hohe Bedeutung. Die Rede ist von der Volksbank Emmerich-Rees. Deren Vorstände Ralf van Bruck und Holger Zitter machten unmissverständlich deutlich, dass es überhaupt keinen Grund gibt, an der Eigenständigkeit zu rütteln. Ganz anders das Bild bei der Stadtsparkasse Emmerich-Rees. Deren Eigenständigkeit war nicht mehr darzustellen: Nachdem der Träger bereit war, das EK bis 2018 mit weiteren 12,8 Mio. € aufzufrischen, war es dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband gelungen, das Institut mit den Nachbarsparkassen, der Sparkasse Kleve und der Sparkasse Straelen zu fusionieren (vgl. 'Bi' 26/2016). Bei der Volksbank indes zeigt man sich zufrieden:  ++ Der Jahresüberschuss addiert sich auf 1,9 Mio. €  ++ Die Summe der Kundenvolumina erreicht knapp die 1,3 Mrd. €-Marke. Bei der Volksbank sind die rd. 21.000 Teilhaber ebenfalls zufrieden: Sie profitieren von einem Dividendensystem, das ihre individuelle Aktivität mit dem Institut widerspiegelt. Die Durchschnittsrendite bezogen auf das Geschäftsguthaben liegt bei satten 15 %. – Zum Abschluss noch ein kleiner Zahlen-Vergleich: Während die Stadtsparkasse Emmerich-Rees aufgrund ihrer Ertragslage in 2013 lediglich 158.000 € und für 2014 ledig-lich 4.000 € an Gewerbesteuern bezahlte, summiert sich die Ertragssteuer der Volksbank in den letzten drei Jahren auf satte 6,7 Mio. €. Wie gesagt: Die Volksbank hat eine Zukunft. Eigenständig.

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