Die Volksbank Minden ist mit einer Bilanzsumme von 225 Mio. € eher eine kleine Volksbank. Und ein gutes Beispiel dafür, dass Größe allein kein Qualitätsmerkmal ist. Denn auch in einem schwierigen Umfeld konnte sich das Institut unter Führung der beiden Vorstände, Dipl.-Ökonom Axel Breitschuh und Dipl.-Kfm. Uwe Hagemeyer, bewähren. Die wichtigsten Parameter zeigen klar nach oben: Die Bilanz legte gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % zu, die Kundeneinlagen um 2,4 % (per Jahresultimo 2014: 193,5 Mio. €) und das Kreditgeschäft wuchs sogar um 2,6 % auf 149 Mio. €. Um dem immensen Druck gewachsen zu sein, wurden sowohl die Filialstruktur wie die Anzahl der Mitarbeiter "angepasst". Dass es sinnvolle Alternativen zur Fusion gibt, zeigen die Mindener im Ausbau der gemeinsamen Immobilienvermittlung mit der Volksbank Schaumburg. Kooperation heißt das Schlüsselwort. Summa summarum hat die Volksbank 2015 sehr ordentlich abgeschlossen. Am Jahresüberschuss werden die Bank-Teilhaber (wieder) mit 5 % Dividende beteiligt.
