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Bei der Restschuldversicherung könnte die BaFin gefordert sein

Wie der Antwort der Bundesregierung (BT-DrS 19/8096) auf eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler zu entnehmen ist, erhalten laut einer BaFin-Marktuntersuchung 12 Kreditinstitute für die Vermittlung von Restschuldversicherungen 50 % der Versicherungsprämie als Provisionshöchstsatz, weitere 12 Kreditinstitute weniger als 50 %, aber sieben Kreditinstitute sogar mehr als 50 %. „Die Praxis des Verkaufs von Restschuldversicherungen ist ein wirkliches Ärgernis und grenzt an Sittenwidrigkeit“, sagt Schäffler im Gespräch mit der ‚vt‘-Redaktion.

„Restschuldversicherungen werden vielfach unter Druck verkauft, und dem Kreditnehmer wird der Eindruck vermittelt, die Versicherung sei notwendig für die Kreditgewährung. Wenn Prämien von 50 % und mehr der Kreditsumme verlangt werden, dann muss die BaFin endlich einschreiten“, fordert der Finanzexperte ein Eingreifen. Hier spielt Schäffler auf einen Fall aus Sachsen an, bei dem für einen Konsumentenkredit in Höhe von 35.000 € (auf fünf Jahre) eine Restschuldversicherung mit einer Prämienhöhe von 21.000 € verkauft wurde. (Die Antwort der Bundesregierung kann hier heruntergeladen werden.)

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