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Die Beamten- und Kostenexplosion bei der BaFin

In 2019 waren 2.089 Beamte bei der BaFin beschäftigt. 2013 betrug die Zahl noch 1.644, so dass die Anzahl der Beamten innerhalb weniger Jahre um über 27 % massiv angestiegen ist.

Welche (Folge-)Kosten das nicht nur im laufenden Geschäftsbetrieb verursacht, legt die Antwort der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 19/15730) auf eine kleine Anfrage u. a. der FDP-Abgeordneten Christian Dürr, Dr. Florian Toncar und Frank Schäffler zu Nachdotierungen im Bereich der Altersversorgung offen:

So durchbricht allein die Zuführung an die Altersvorsorge im Haushaltsplan der BaFin für 2020 mit 100,356 Mio. € erstmals die 100-Millionen-Schallmauer. Zum Vergleich: 2013 sah der Haushaltsplan entsprechende Zuführungen von ‚nur‘ 23,07 Mio. € vor. Somit hat sich allein dieser jährliche Kostenansatz für die (künftige) Versorgung der Beamten seit wenigen Jahren mehr als vervierfacht.

Zudem nimmt die Explosion an Fahrt auf, die Steigerung von 2019 mit 83.334 Mio. € auf 2020 beträgt über 17 Mio. €! Kein Wunder, dass die Kollegen unserer Schwesterredaktion ‚kapital-markt intern‘ die Übertragung der Aufsicht über die Finanzanlagenvermittler gem. § 34f GewO auf die BaFin auch mit dem Argument der zu erwartenden Kostenlawine ablehnen.

„Wir wollten von der Bundesregierung genau wissen, wie sich die Personalstruktur und die entsprechenden Kosten, insbesondere für die Altersvorsorge, bei der BaFin entwickelt haben“, erläutert FDP-Finanzexperte Schäffler im Gespräch mit ‚vt‘ und warnt: „Dabei hat sich ergeben, dass Mitarbeiter und Versorgungslast in den letzten Jahren massiv angestiegen sind – also auch die entsprechenden Kosten für die Branche immer weiter anwachsen.“ (Die Antwort der Bundesregierung kann hier heruntergeladen werden.)

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