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Jahresausblick der Versicherungsbranche auf 2022 - SIGNAL IDUNA Gruppe

Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender SIGNAL IDUNA Gruppe: ++ „Das Jahr 2021 geht zu Ende wie es begonnen hat. Die Corona-Pandemie hat uns wieder fest im Griff. An den Unternehmen der Versicherungswirtschaft, die Büros der Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner eingeschlossen, liegt es nicht. Wir haben uns an die AHA-Regeln gehalten, sehr vieles remote oder telefonisch erledigt, den Mitarbeitenden selbst in konstatierten Aktionen Impfungen angeboten und Homeoffice wo immer machbar ermöglicht.

Auch die Betriebe unserer Kundinnen und Kunden, vom Friseurbetrieb bis zum Hotel, haben alles getan, um die Ausbreitung der Pandemie zu verhindern und ihr Geschäft trotzdem betreiben zu können. Wir haben erlebt, mit wie viel Herzblut besonders die mittelständische Wirtschaft alles getan hat, um arbeiten zu können, so wenig wie möglich auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Da wurden vorausschauend Strategien und Konzepte entwickelt und umgesetzt, die wir in der Politik so schmerzlich vermissen.

++ Auf Sicht fahren, Angst und Schrecken verbreiten oder wahlweise alles nach dem Prinzip ,viel hilft viel‘ schließen, das sind und waren die Mittel der Politik. Damit wurde sehr viel Vertrauen in das Krisenmanagement der Politik verspielt – es wird Jahre dauern, dieses Vertrauen zurückzugewinnen.

++ Wir haben anders agiert, waren gemeinsam für unsere Kundinnen und Kunden da, nicht nur in der größten Krise des 21. Jahrhunderts – der Corona-Pandemie – sondern auch bei der verheerendsten Naturkatastrophe dieses Jahrhunderts, der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Aber auch einfach bei den kleinen und großen Schäden des täglichen Lebens, mit unseren Leistungen in der Gesundheitsversorgung und der Altersvorsorge.

Wenn man uns braucht, sind wir da – ohne Wenn und Aber. Sehr bedauerlich, dass gerade die Politikerinnen und Politiker immer gerne einen anderen Eindruck erwecken, wenn es um die Versicherungswirtschaft geht. Provisionsdeckel, Bürgerversicherung, staatliche Rentenkonzepte sind gern bewegte Themen in Berlin. Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass wir endlich mal daran gemessen werden, was wir wirklich leisten, gemeinsam in den Häusern und vor Ort bei den Kundinnen und Kunden. Verdient hätten wir, hätten Sie es alle allemal! 

++ Schön wäre auch, wenn sich die Politik so wie wir an ihrem Tun messen lassen würde und uns hoffentlich auch mal wieder mit langfristigen Strategien, zum Beispiel für mehr Generationengerechtigkeit, überrascht. Die neue Bundesregierung hat dazu alle Möglichkeiten, sie sollte sie nutzen!“

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