++ „Der Rechtsschutz-Markt steht weiter unter Druck. Auch wenn sich die Ertragslage 2019 im Durchschnitt leicht verbessert hat, werden auch in Zukunft eine Reihe von Sonderbelastungen zu verarbeiten sein. Die Diesel-Affäre wirkt weiterhin extrem belastend. Die Anwaltschaft ist ständig auf der Suche nach neuen Betätigungsfeldern. Spezielle Kanzleien haben darauf gezielte Geschäftsmodelle aufgebaut. Die dadurch neu entstandenen digitalen Anbieter können frei agieren. Es ist dringend nötig, dass die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die Legal Techs und den im Gegensatz dazu extrem regulierten und reglementierten Rechtsschutzversicherern ausgeglichen werden. Die Rechtsschutz-Branche wird in der Zwischenzeit über weitergehende Serviceangebote nachdenken und Netzwerke mit den bereits etablierten und neu entstehenden Digitalanbietern bilden. Für 2020 erwartet die Branche erneut ein Wachstum, das allerdings mit etwa 3 Prozent niedriger als 2019 ausfallen wird. Neben Automatisierung und Digitalisierung wird Nachhaltigkeit in der politischen und öffentlichen Diskussion immer wichtiger. Die DMB Rechtsschutz engagiert sich bereits intensiv sozial und ökologisch auch außerhalb des Versicherungsgeschäfts. Umweltschutz nimmt das Unternehmen sehr ernst. Schon seit 2010 ist die DMB Rechtsschutz als klimaneutral zertifiziert
++ Die Verrechtlichung aller Lebensbereiche schreitet weiterhin schnell voran. Nur eine gute Versicherung kann das existenzbedrohende Kostenrisiko von Rechtsstreitigkeiten abfedern. Die DMB Rechtsschutz ist der konzernunabhängige Spezialist und bietet leistungsfähige und preisgünstige Produkte. Schnelle und unkomplizierte Abläufe unterstützen unsere Vertriebspartner. Flexible Absicherungen, variable Selbstbeteiligungs-Varianten sowie übersichtlich und transparent gestaltete Beiträge helfen im Kundengespräch. Die DMB Rechtsschutz entwickelt ihre Produkte kontinuierlich weiter. Ab Januar 2020 stehen unseren Vertriebspartnern die bekannten Produktlinien aktualisiert zur Verfügung. Ganz neu haben wir das Produkt ,Schnell & Sicher‘ aufgesetzt. Die Selbstbeteiligung reduziert sich bei Schadenfreiheit und schadenfreie Jahre beim Vorversicherer werden berücksichtigt. Damit haben unsere Vertriebspartner ein komplettes und kompaktes Produkt, das alle elementaren Rechtsschutzrisiken abdeckt, bekanntermaßen ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und für die Vertriebspartner haftungssicher ist. Viele wertvolle Serviceleistungen ergänzen den Rechtsschutz. Die intelligente Vernetzung mit den Vertriebspartnern und die Dunkelverarbeitung bei den Antrags- und Vertragsprozessen sowie bei der Schadenregulierung stehen weiter im Fokus. Den Einsatz von Standards bei Schnittstellen und Geschäftsprozessen wie BiPro werden wir weiterführen. Mit unserer individuellen Beratung vor Ort, regelmäßigen Online-Schulungen sowie telefonischer Kompetenz an unserer eigenen Makler-Hotline wollen wir unseren Vertriebspartnern den entscheidenden Mehrwert bieten, der zu langfristigem Erfolg führt. Wir sehen die Verbindung von technisch innovativen Lösungen und neuen Beratungsimpulsen als zukunftsweisend an. Als Gründungsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) setzt sich die DMB Rechtsschutz auch zukünftig für den Berufsstand der Makler ein
++ Im Rahmen von Solvency II muss es zu einer spürbaren Entlastung kommen. Proportionalität muss endlich gelebt werden können. Nur so kann erreicht werden, dass die unverhältnismäßigen Berichtspflichten und die Überregulierung kleinerer Gesellschaften wieder zurückgebaut werden. Lasst die Pluralität im Versicherungsbereich bestehen – bei den Vertriebskanälen und den Anbietern. Der in vielen Bereichen spürbare politische Stillstand muss überwunden werden. Deutschland braucht wieder eine wirtschaftliche Zukunftsvision. Die Zinspolitik der EZB hat in den letzten Jahren ein gewaltiges Risikopotenzial aufgebaut. Die EZB sollte ihre unkonventionellen Maßnahmen beenden und die Zinspolitik auf ganz Europa ausrichten und nicht nur die Profiteure der extrem niedrigen Zinsen, die südlichen und südöstlichen Staaten der Eurozone, im Fokus haben.“
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