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Jahresausblicke der Deutschen Versicherungswirtschaft für 2017 - Frank Kettnaker, Vorstand Vertrieb ALTE LEIPZIGER-HALLESCHE Konzern

++ „Aktuell kann man beobachten, dass viele Lebensversicherer ihr Produktportfolio einschränken oder sogar das Neugeschäft (bei klassischen Policen) komplett einstellen. Auch 2017 werden uns neue Herausforderungen erwarten: Die IDD steht vor der Tür, sie soll 2018 umgesetzt werden. Die Veröffentlichung der Kennzahlen nach Solvency II wird am Markt Beachtung finden. Durch unser breit gefächertes Angebot an Altersvorsorge- und Biometrie-Produkten sehe ich die ALTE LEIPZIGER aber für die Zukunft bestens aufgestellt.  ++ Die starke Regulierung durch den Gesetzgeber und die Niedrigzinsphase machen das Geschäft nicht gerade leicht für uns. Dennoch konnten wir in den vergangenen Jahren entgegen dem Markttrend und trotz schwieriger Bedingungen einen starken Beitrags-Zuwachs in der Lebensversicherung verbuchen. Die größte Herausforderung stellt 2017 sicherlich die Altersversorgung in der Niedrigzinsphase dar, hier wird sich nach meiner Einschätzung aber kurzfristig nichts ändern. Neben der Biometrie sehe ich Chancen für Vermittler vor allem im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge, auch wenn der Vorschlag von Frau Nahles noch Verbesserungen erfahren sollte. Schön wäre es, wenn es gelänge, die unterschiedlichen Transparenzinitiativen wie PIA und PRIIP im Sinne der Kunden zu vereinheitlichen.  ++ Wir sind davon überzeugt, ab 2017 mit unseren neuen, flexiblen Rentenversicherungs-Produkten einen Meilenstein in der Produktlandschaft zu setzen. Außerdem möchten wir mit den Themen Digitalisierung und Prozessverbesserungen bei unseren Vermittlern punkten: Um auf die Bedürfnisse der jungen Generation vorbereitet zu sein, entwickeln wir zurzeit digitale Konzepte, wie diese mit ihren Kunden und mit uns in Kontakt treten können. Denn letztendlich entscheidet der Kunde, wie, wann und über welche Kanäle er mit uns oder seinem Vermittler spricht. Eine qualifizierte Beratung zur Vorsorge wird  aber auch in  der nahen Zukunft ganz überwiegend durch Berater erfolgen. “

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