++ „Die verschärfte Situation an den Kapitalmärkten, die voranschreitende Digitalisierung und verschiedene Regulierungsthemen wie beispielsweise die EU-Vertriebsrichtlinie „Insurance Distribution Directive“(IDD), werden die Branche im kommenden Jahr beschäftigen. Die Debatte um die Vergleichbarkeit der Solvency-II-Quote wird sich intensivieren, nachdem im Mai 2017 alle Versicherer ihre Quote veröffentlicht haben. ++ Ungeachtet dessen bleibt die private Lebens- und Rentenversicherung ein Wachstumsmarkt. Denn Fakt ist, die gesetzliche Absicherung reicht nicht aus. Die Branche muss sich weiter der gesellschaftlichen Herausforderung Altersarmut stellen. Vielen Menschen ist immer noch nicht bewusst, dass für eine Altersvorsorge, die den Lebensstandard sichert, eine Ergänzung durch die private oder betriebliche Altersvorsorge unverzichtbar ist. Seit einigen Jahren beobachten wir einen Trend zu neuen Produkten mit alternativen Garantien, um unseren Kunden in Zeiten andauernder Niedrigzinsen mehr Renditechancen bieten zu können. Dieser wird sich weiter fortsetzen. Gleichzeitig wird es darauf ankommen, trotz aller Herausforderungen den Kollektivgedanken zu erhalten, um weiter die Langlebigkeit verlässlich abzusichern. ++ Unsere Geschäftspartner unterstützen wir mit modernen Produkten und attraktiven Serviceangeboten. Wir verbessern kontinuierlich die Voraussetzungen für eine kundenorientierte Vorsorgeberatung. In diesem Zusammenhang sehen wir die Digitalisierung von Geschäftsprozessen als ein wichtiges Instrument, um Tätigkeiten effizienter zu gestalten und unsere Geschäftspartner dadurch zu entlasten. Beispielsweise erhalten wir bereits heute einen großen Teil unserer Anträge in elektronischer Form. Ab Anfang 2017 gehen wir den nächsten konsequenten Schritt und werden zudem die elektronische Signatur einsetzen. Damit wollen wir Prozesse optimieren, beschleunigen und sie kostengünstiger gestalten. So können sich die Vermittler voll und ganz auf ihre Beratung konzentrieren.“