vt – Aktuelle Themen

Jahresausblicke der Versicherungsbranche auf 2022 - VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG

Hermann Hübner, Vorstandsvorsitzender VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft eG: ++ „Drei Parteien bilden eine neue Regierung. Eine traditionell den Arbeitern, also dem ,kleinen Mann‘ verpflichtet, eine eher Freund der Unternehmer und eine, die unsere Welt dauerhaft bewohnbar halten will. Da darf man schon gewisse Erwartungen haben. Die Erwartungen unserer Genossenschaft sind dabei recht konkret: Riester benötigt eine Reform, damit diese Vorsorgeform wieder in die dauerhafte Nullzinslandschaft passt.

Millionen vor allem ‚kleine Leute‘ haben Riester ihr Vertrauen geschenkt, seit diese Möglichkeit unter der letzten rot-grünen Regierungsbeteiligung eingeführt wurde. Diese Bürger kann man nicht ihrem Schicksal überlassen. Hier wäre bereits die alte Regierung in der Pflicht gewesen – die neue umso mehr. Gerade die Normal- und Geringverdiener, für die eigene Vorsorge von wesentlicherer Bedeutung für einen sorgenfreien Ruhestand ist, müssen sich diese auch dauerhaft leisten können. Wohnen, Heizen, der nötige Weg zur Arbeit… – das kann nicht ohne Entlastungen einfach immer teurer werden.

Als erstes sparen die Leute an ihren Versicherungen und das wird zwangsweise zum Bumerang für den einzelnen Betroffenen und für die Steuerzahler. Auch im Bereich der bAV gibt es noch Klärungsbedarf, inwieweit ein Kunde auf Beitragsgarantie zugunsten des Ertrags verzichten darf. Sind 80 % okay? Wir brauchen alle klare Aussagen, und zwar bald.

Vorsorgeberatung gehört weiterhin und dauerhaft in die Hände von Experten, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben und für ihre Empfehlungen auch haften müssen. Diesen darf man nicht die Grundlage ihrer Vergütung und deren Unternehmen die Existenzgrundlage entziehen. Honorarberatung klingt auf dem Papier immer sehr schön, ist aber eine Spielwiese der der Besserverdiener. Den Normalbürger hält man von solider Beratung damit vom für ihn so wichtigen Thema Vorsorge noch ferner.

Das wäre ein Bärendienst für die Bevölkerung. Und dann sollte man sehr viel mehr mit den Versicherungsvermittlern sprechen, als über sie. Sich auch mal zeigen und erklären lassen, was wirklich in alltäglicher Beratung passiert und geleistet wird. Dann hat man evtl. auch mal ein Wort der Anerkennung für das, was die Kolleginnen und Kollegen Tag für Tag da draußen leisten.

Das wäre angebrachter und würde mehr von Verständnis für die Funktionsweise des Versicherungsmarkts sprechen, als das Schüren von Vorurteilen und Reiten von Klischees, das durch ,Verbraucherschützer‘ und fragwürdige Professoren eingeflüstert wird. Die neue Regierung übernimmt keine einfachen Aufgaben. Die VEMA als Genossenschaft und alle  Versicherungsmakler unseres Verbundes helfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrer Expertise gerne dabei, sie zu bewältigen. Wir sind gesprächsbereit, wenn man uns fragt.“

Teilen Sie diese Neuigkeit in Ihrem Netzwerk