Den diesjährigen Presse-Dialog der BCA AG Anfang September in Frankfurt/Main bereicherten drei Jungmakler, die Einblicke in ihre Geschäftsmodelle und ihr Verständnis vom Maklerbusiness gaben. Zudem legten sie anschaulich dar, warum sie für ihre Arbeit den Maklerpool BCA ausgewählt haben. Das lieferte durchaus erstaunliche Erkenntnisse, die wir im Nachgang zum Pressedialog mit den
Jungmaklern vertieft haben. Dabei handelt es sich um Benedikt Deutsch/Nehren (CleVersichert, www.clever-sichert.de), Nicolas Ausing/Geltendorf (Financial Consulting, www.ausing-consulting.de) und Matthias Lang/Mannheim (ML-Finanzkonzepte, www.ml-finanzkonzepte.de). Bei allen drei hat das Unternehmertum einen hohen Stellenwert, wird Spezialisierung großgeschrieben und spielt
Digitalisierung eine zentrale Rolle für eine gute Work-Life-Integration.
Netzwerken statt Konkurrenzdenken steht im Vordergrund, das fasste Versicherungsmakler Deutsch so zusammen: „Wir machen uns gegenseitig nicht schlecht, sondern wir machen uns gegenseitig stark.“ Deutsch ist seit 2019 selbstständig und hat sich mit seiner Marke CleVersichert insbesondere auf die Absicherung von American Football- und Handballspieler aus dem Profi- und Halbprofibereich spezialisiert. Ausing und Lang gründeten Anfang 2024 neben ihren
Maklerunternehmen die neo makler GmbH/Heilbronn (www.neomakler.com). Die soll als Maklerverbund Vermittler beim Wechsel in den Maklerstatus unterstützen. Die angebotene Dienstleistung beinhaltet Produktanalysen, verbesserten Konditionen im Verbund und den Einsatz digitaler Tools, womit wir beim Maklerpool BCA wären.
Dabei hat Nicolas Ausing die BCA und ihre Tools, wie die Abwicklungs- und Serviceplattform DIVA, erst auf der DKM 2023 kennengelernt. „Wir haben uns sämtliche uns bekannten Wettbewerber angesehen und festgestellt, dass die DIVA derzeit das stärkste Tool am Markt ist. Die Plattform zeichnet sich durch ihre
intuitive Bedienbarkeit und die umfassende Datensammlung aus, die uns intern liebevoll als ‚Datenkrake‘ bekannt ist. Man merkt deutlich, dass das System mit Blick auf die tatsächlichen Anforderungen im Arbeitsalltag eines Maklers entwickelt wurde“, sagt Ausing. Neo-Partner Lang ergänzt:
„Ein besonderes Highlight ist, dass ich alle Kundendaten präzise eintragen und nahtlos in die verschiedenen Vergleichsrechner übergehen kann. Das hauseigene Verwaltungs- und Vergleichsprogramm für Depotgeschäfte ist zudem ein absolutes Highlight und marktführend. Hinzu kommen zahlreiche weitere Vorteile, wie z. B. der überwachte Bestandsübertragungsprozess. Besonders erwähnenswert ist der persönliche Support der BCA: Im Gegensatz zu Mitbewerbern, die ihren Support auf ein unpersönliches Ticketsystem auslagern, steht bei der BCA der direkte Kontakt im Vordergrund. Das spart Zeit und sorgt für eine individuelle Betreuung.“
Beim Presse-Dialog wiesen die neo-Geschäftsführer auch auf den für sie wichtigen Sachverhalt hin, dass BCA kein Blindpool ist. Im Gespräch mit der ‚vt‘-Redaktion vertieft Ausing das: „Das Thema Blindpool wurde für mich erst mit meinem Schritt in die freie Maklerschaft relevant. Anfangs habe ich ausschließlich mit Direktanbindungen gearbeitet und dabei schnell gemerkt, wie viel Unterstützung man von einer Gesellschaft erhält, wenn man nicht nur eine anonyme Nummer in einem Pool ist. Ein wichtiger Vorteil ist sicherlich, dass der Name des Vermittlers auf der Police des Kunden erscheint. Entscheidend ist jedoch die Transparenz, die gegenüber der Gesellschaft geschaffen wird. So kann eine engere und vertrauensvollere Zusammenarbeit entstehen, die dem Kunden zugutekommt.“
Aufhorchen ließen die Jungmakler auch mit dem Statement, die BCA Finanzmanager-App Ihr FinanzCockpit sei so gut wie Finanzguru. „Für den Kunden ist sie sogar noch besser“, betont Lang und erläutert: „Wir suchten nach einer App, die sich nahtlos in unser Maklerverwaltungsprogramm integrieren lässt. Die Anforderungen waren klar: ein digitaler Versicherungsordner, der sich automatisch aktualisiert, die Möglichkeit, bestehende Depots und Bankkonten zu integrieren und ein DSGVO-konformer Chat mit dem Makler. Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt, und wir bieten den Kunden eine echte Alternative zu bestehenden Finanz-Apps am Markt – und nicht nur eine abgespeckte Version.“
Auch CleVersichert-Chef Benedikt Deutsch ist begeistert von der BCA-Technik und lobt DIVA sowie Finanzmanager als „zweifelsohne Weltklasse“. Für den Jungmakler zählt „neben starken digitalen Tools am Ende ebenso das Menschliche. Auch das ist ein wichtiger Pluspunkt bei der BCA. Ansprechpartner, die Jungmakler auf Augenhöhe behandeln, sich auf persönliche Gespräche einlassen, unterstützen. Da fühle ich mich bei der BCA nicht als ‚Nummer‘, die nur Umsatz generiert, sondern als Partner, mit dem man gemeinsam erfolgreich werden möchte.“
‚vt‘-Fazit: Die Jungmakler haben klare Vorstellungen. Die von Ausing, Deutsch und Lang geschilderte Herangehensweise ist klar strukturiert. Das Unternehmertum hat einen hohen Stellenwert. Nach einer Investitionsphase werden Erträge erwartet, dabei muss der Beruf mit dem privaten Leben gut vereinbar bleiben. Damit die Kunden, denn das ist und bleibt ja die Aufgabe des Versicherungsmaklers, qualifiziert und individuell beraten und betreut werden können und eine auskömmliche Anzahl an Kunden bedient werden kann, wird auf funktionierende digitale Tools gesetzt.
Zudem arbeitet man nicht als klassischer Generalist mit einem breiten Bauchladen, sondern mit Spezialisierung auf Zielgruppen oder Beratungsschwerpunkten in Zusammenarbeit mit Kollegen. Damit wird das Rad nun nicht gänzlich neu erfunden. Auch unter ‚Altmaklern‘ gibt es bspw. solche mit Fokussierungen auf Zielgruppen- oder Beratungsschwerpunkte. In der Branche mag man in der Quantität über Nachwuchsmangel klagen. Diese Beispiele und die beim DKM Jungmakler Award zeigen zumindest, dass es engagierten Nachwuchs gibt.
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