Wir informierten Sie in der ‚versicherungstip‘-Ausgabe der Vorwoche über das tolle Engagement von Versicherungsmaklerin Marlene Drescher/Leinatal, die am 01.12. auf Facebook die Seite „IDD – Nein Danke“ @iddneindanke eingerichtet und zur Gründung einer Initiative aufgerufen hat. Aus der Aktion entwickelte sich eine Petition, die vom BVSV auf change.org (http://tinyurl.com/z6moxfz) eingestellt wurde. Dort erfolgte am 09.12.2016 ein „Update“, vermeldet wurde: „Soeben wurde bekannt, dass der Referentenentwurf wohl das Kabinett schon passiert hat. Das bedeutet, dass es wenn überhaupt nur noch marginale Änderungen / Anpassungen geben kann und wird.“ Wir können nicht glauben, dass der Gesetzgeber so verfährt und haken daher bei BVSV-Geschäftsführer Michael Wendel bzgl. Zuverlässigkeit seiner Informationsquelle nach. Was wir von ihm erfahren, lässt uns nicht auf unseriöse Gerüchteverbreiter schließen, ist letztlich aber kein Beleg dafür, dass die Information stimmt. Wir schauen uns auch die Themen der Bundeskabinettsitzung vom 09.12. an und werden ‚fündig‘: Beschlossen wurde der Gesetzentwurf zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises, dabei geht es um den Personalausweis mit eID-Funktion. Mgw. ist das Kürzel ‚eID‘ Auslöser für eine peinliche Verwechslung mit ‚IDD‘? Am Montag früh können wir das Problem in Berlin klären. Die klare Antwort vom Bundespresseamt: „Wie Sie richtig vermuten: Am vergangenen Freitag war der elektronische Identitätsnachweis im Kabinett, nicht aber die von Ihnen erwähnte ‚IDD‘.“
‚vt‘-Fazit: Der Kampf für den Erhalt des Berufsstandes Versicherungsmakler ist sehr wichtig. Die erste Runde geht am heutigen 12.12. mit der Abgabefrist für Stellungnahmen zum Referentenentwurf zu Ende, an der sich auch die BFV – Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler und ‚versicherungstip’ beteiligen. Wir halten jeden Beitrag für wichtig, der dem Gesetzgeber das Problem vor Augen führt, so auch die Petition. Das Kabinetts-Gerücht, dass ‚vt‘ nun als falsch entlarvt hat, zeigt, dass die Nerven blank liegen und die Tragweite des Referentenentwurfs der Maklerschaft zunehmend bewusst wird. Wir setzen und im weiteren Gesetzgebungsverfahren für den Erhalt des Berufsstandes Versicherungsmakler ein.