Mit diesem persönlichen Statement bricht Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische, eine Lanze für Vermittler und Verbraucher: „Ein Provisionsdeckel führt in die falsche Richtung und hilft weder Verbrauchern noch Versicherungsvermittlern. Der Vorschlag führt zu einem unnötigen weiteren staatlichen Eingriff in die private Wirtschaft und in die gesetzlich garantierte Gewerbefreiheit. Zudem wird bei dem aktuellen Vorschlag nicht zwischen Altersvorsorge und Biometrielösungen unterschieden. Gute Beratung kostet Geld und ist nicht zum Nulltarif zu haben – in keiner Branche. Provisionen sind eine wichtige Einnahmequelle für Versicherungsvermittler. Und alleine in den letzten drei Jahren wurde die Höhe des Provisionswertes um mehr als 30 % durch den Eingriff der Regulierung reduziert, während gleichzeitig der Aufwand für qualifizierte Beratung erheblich gestiegen ist. Und schon heute haben die Verbraucher die Wahl zwischen Provisionstarifen und Honorartarifen.“