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Statement Dienstleister/Pools für 2021 von Halime Koppius, Vorstand degenia Versicherungsdienst AG

++ „Das Seuchenjahr 2020 ist vorbei und auch wegen der im November und Dezember 2020 verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens freuen sich alle auf das vor uns liegende Jahr 2021 – dank der anlaufenden Impfungen ohne Angst vor Corona, ohne weitere Lock-Downs und ohne weitere Einschränkungen unserer Grundrechte. 

++ Für den degenia/DMU-Konzern war 2020 kein schlechtes Jahr – auch was den bilanziellen Erfolg der AG anbelangt. Umsatz und Jahresüberschuss werden sich in etwa auf gleicher Höhe wie 2019 bewegen. Die Zahl der mit uns zusammen arbeitenden Vermittler ist auf über 4.400 gestiegen. Und das alles vor dem Hintergrund eines stark eingebrochenen BIPs, Kurzarbeit in noch nie gekannter Höhe und großen finanziellen Schwierigkeiten in einige Branchen. Die meisten unserer Poolkollegen warten immer noch gespannt auf eine Entscheidung hinsichtlich des Provisionsdeckels – wir nicht. Unsere im Frühjahr eingeführte, voll digitale degenia-Risikolebensversicherung – in Kooperation mit iptiQ – ist von diesem Deckel nicht betroffen und ,unsere‘ Vermittler sind dank der laufenden Sachcourtage auch relativ unbeschadet durch das Corona-Jahr 2020 gekommen (‚…nur in Sach ist Leben‘).

++ Auch die noch ausstehende Entscheidung, ob sich die BaFin – trotz der peinlichen Aufsichtspanne bei Wirecard – auch noch die Kontrolle der Finanzanlagenvermittler ,unter den Nagel reißen‘ kann, lässt uns kalt. Dennoch treten wir natürlich gemeinsam mit unseren Interessenvertretungen AfW und Votum energisch für das Beibehalten der aktuell ja sehr gut funktionierenden Kontrolle durch die IHKen/Gewerbeämter ein. In Kürze werden wir unseren Vermittlern und deren Kunden das neue degenia-Verwaltungsportal präsentieren, das die Umsetzung vieler digitaler Prozesse mit Sicherheit erleichtern wird. Dazu wird auch eine ‚maklergesteuerte‘ degenia-App gehören.

++ Politisch wünschen wir uns für das Wahljahr 2021, dass sich möglichst wenig in Berlin ändert – soll heißen: Eine grüne Regierungsbeteiligung (oder gar Schlimmeres) würde für viele Versicherungsmakler existentiell das Aus bedeuten – was der Wähler im September nach Möglichkeit verhindern sollte.“

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